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Steffan Claußner
Komponist, Arrangeur, Theatermusiker
Grenzüber. III

Jazzclub „FUCHS“ e.V. Chemnitz und B.I.G. e.V. Chemnitz
Sitz: Jazzclub „FUCHS“ e.V., p.A. Frank Hohaus, Plauer Straße 1, 09128 Chemnitz, Tel. 03726-711616
Oder: Michael Metz  Heinrich-Beck-Str. 33  09112 Chemnitz  Tel. 0177-6860048 oder 0371/305802

Veranstaltungshinweis:
Grenzüberschreitungen IV – 2011
Von Klangforschern und Soundtüftlern
Ein gemeinsames Projekt von Jazzclub „FUCHS“ e.V. und BIG e.V. Chemnitz
gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und die Stadt Chemnitz


Freitag, 8. und Sonnabend, 9. April 2011
Workshop Improvised Music and More mit dem Phil Minton Quartett
offen für Musiker und Laien
in der Vereinseigenen Bühne, Schönherrstraße in Chemnitz
Näheres unter www.steffan-claussner.de
Anmeldung über b.i.g.e.v.@steffan-claussner.de
Das Ziel dieses Workshops ist, auf kreative Weise Musiker mit improvisierter Musik vertraut zu machen. Es geht um einen ganzheitlichen Ansatz, der keinen üblichen Normen bestimmter Stilistiken unterliegt. Gerade in der heutigen Zeit scheint es angebracht geistige Impulse zu geben. Kreativität, Phantasie, Spontanität und das Erarbeiten von bewußter Wahrnehmung und Ästhetik stehen im Vordergrund. Als Grundlage werden verschie­dene Techniken der Improvisation erarbeitet.

Freitag, 8. April 2011, 20.00 Uhr
Konzert mit dem Phil Minton Quartett
Phil Minton; voc
John Butcher; sax, voc
Veryan Weston; p, voc
Roger Turner; dr, voc
Im Alten Heizhaus der TU Chemnitz, Straße der Nationen in Chemnitz
Das Quartett wurde mit dem Programm „Mouthfull Of Estasy“ bekannt, in dem ausgewählte Texte aus James Joyce´s „Finnegans Wake“ zum Vortrag kommen. Dabei erwartet uns nicht nur das ganze Spektrum des Gesanges, sondern auch wahrhaft unerhörte Laute: „Ein Dialog von Rufen und Schlagen, Wispern und Tasten, Bellen und Läuten. Kraftvoll überschwenglich und doch zärtlich“ (Wolfram Knauer im Jazzpodium 4/2006)

Sonnabend, 9. April 2011, 20.00 Uhr
Konzert mit den Arbeitsergebnissen des Workshop und mit dem Phil Minton Trio
Phil Minton; voc
John Butcher; sax, voc
Roger Turner; dr, voc
in der Neuen Sächsischen Galerie im DAS TIETZ, Moritzstraße in Chemnitz
Das Trio wird sich hier als Spiritus rector des workshop in das Gesamtpro­jekt einbinden und nur punktuell seine große Gestaltungskraft und musikalische Fertigkeit hervortreten lassen.





Sonntag, 10. April 2011, 20.00 Uhr
Konzert mit dem Quartett OM
Urs Leimgruber; sax
Christy Doran; el-git
Bobby Burri; b
Fredy Studer; dr
Im Kabarettkeller in der Markthalle , An der Markthalle in Chemnitz
Was von Vielen nur behauptet wird, für OM trifft es zu: Die Band ist Kult. Eruptiv aus dem Erdenwinkel Luzern in die Welt aufgebrochen, haben die vier Musiker schon zu Beginn scheinbar Unvereinbares mit enormer Vitalität explosiv zusammengemischt: die Energie der Rockmusik mit der Kraft der freien Improvisation. Schon zu Beginn taugte kein einziger Begriff für dieses Stile, Genres und Grenzen aller Art sprengende Unterfangen. Erst die Komposition „ElectricJazzFreeMusic“ schien eine verbale Annäherung zu ermöglichen. So entstand eine Musik mit einer kollektiven und einer europäischen Identität.
Mit großer Konsequenz sind sie weitergezogen, in beständiger Arbeit mit anderen Gruppen und Soloprojekten. Plötzlich, nach Jahren, sind sie wieder zusammen. Sich gegenseitig rufend und anfeuernd, einander vertrauend und zugleich neu entdeckend. Mit glühender Hingabe an das Spiel und mit unbändiger Lust am Risiko, heute sogar mit noch mehr Radikalität. Die zehnjährige Bandgeschichte von 1972 bis 1982 wird nicht mehr fortgesetzt, sie wird wie von Naturgewalten neu angetrieben.

Freitag, 29. April 2011, 20.00 Uhr
Konzert mit dem Duo Brötzmann – Wertmüller
Caspar Brötzmann; git
Michael Wertmüller; dr
Im Weltecho, Annaberger Straße in Chemnitz
„Musik kann für mich das Hören von Düsenjägern und Bomben sein, das Erwachen in der Großstadt, besoffen in der eigenen Isolation hängen; Musik – das können auch Tiere sein. Eben das Leben und alles was dazu gehört. – Wo bleibt meine Wut, mein Traum, wenn nicht in der Musik? Gitarre zu spielen ist das einzige, das ich kann, meine Übersetzung auf die Welt. Und ich habe meinen Spaß dabei – immer das Wichtigste. Aber vergiß das alles – das wirklich Wichtige ist, daß ich von meinem Instinkt lebe.“ (Brötzmann)
Michael Wertmüllers Musik ist einerseits von roher Kraft, andererseits spekulativ... Indes ist das Vulkanische bei Wertmüller doch streng kontrolliert. Der Schlagzeuger, in seinem Agieren zwar körperlich und sinnlich, ist von seiner (guten!) Ausbildung her dressiert in komplexen Zeitverläufen. Septolen, 11-tolen, 15-tolen werden in traumwandlerischer Sicherheit geschlagen, so dass das Auftauchen eines  „normalen“ Viervierteltakt fast wie ein Schock wirkt. ... So ist seine Person wie seine Musik „genialisch“, altertümlich sentimental und ganz neuzeitlich technologisch und erfinderisch. Auf der Suche nach der Utopie – jenem Nicht-Ort, wo Unmögliches womöglich möglich wird, sich ereignet in einem Augenblick potenzierter Zeit“ (Dieter Schnebel)
Auf dieser Suche treffen sich beide Musiker und nehmen uns, das Publikum, die Zuhörer, mit. Sofern wir dafür bereit sind.

Sonnabend, 30. April 2011, 18.00 Uhr
KLANG-PARCOUR mit den Monsters of Intonation
im Kulturkaufhaus DAS TIETZ, Moritzstraße in Chemnitz
Die Musiker der Chemnitzer Band „Monsters Of Intonation“ werden einen Klang-Parcour durchschreiten, in dem sie sich immer wieder auf eine neue räumliche Situation einstellen oder mit musikalischen Konfrontationen umgehen müssen. Dies könnten vielleicht sein: Installationen, die den Sound der Musiker elektronisch beeinflussen; Geräuschfelder; unterschiedliche akustische Eigenschaften unterschiedlicher Räume; Filmprojektionen, die vertont werden müssen oder ein Boxring, der eine Duett-Situation erzwingt, aber vielleicht kommen auf die Musiker auch ganz andere Herausforderungen zu.

Sonnabend, 30. April 2011, 20.00 Uhr
Konzert mit dem Duo Self Made
Hans Reichel; Daxophon
Ganesh Anandan; fingerworks
in der Neuen Sächsischen Galerie im DAS TIETZ, Moritzstraße in Chemnitz
Von diesem Duo kann erwartet werden, daß es dem Motto der diesjährigen Veranstaltungsreihe völlig gerecht wird. Sowohl H. Reichel als auch G. Anandan werden den selbst entwickelten Instrumenten Sounds und Themen, die die Neue Sächsische Galerie noch nicht gehört hat, entlocken. „...Denn das Daxophon kann ebenso wohlig glucksen und kehlig summen wie unangenehm schreien, Erdig stampfende Ragtime ist dabei ebenso drin wie bedrohliches Gebrumme – mal schnell, mal langsam mit Trommelklängen unterlegt. Alles ist Ausdruck dafür, wie vielseitig und musikalisch überlegen improvisierte Musik ist. „(Annekathrin Frind in der WZ, 23.1.2010)




Eintrittspreis für die Konzerte: immer 15,00 € bzw. 8,00 €
  
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Grenzüberschreitungen IV-2011